Grüne Partei vs. Einwanderung
Ein junger Grüner Nationalrat (Bastien Girod) erliegt der eigenen Intelligenz und sagt was Sache ist, die Partei im Aufruhr und als Folge davon: Eine gespaltene Linke.
- „Für unsere zunehmende Attraktivität bezahlen wir einen Preis: Die Einwanderung wird zu einem immer grösseren Problem.” (Originalauszug aus dem Papier Girod’s)
Eigentlich nichts Neues, denn bürgerliche Politiker haben dieses Problem spätestens seit der 18% Initiative erkannt und kämpfen dagegen. Drastische Neuerung: Die Aussage stammt von einem Grünen Nationalrat!
Im dauernden Kampf gegen Fakten und die Realität (typische linke Politik) kann es Ausrutscher wie diesen geben, denn dauerndes “Schönreden” und “Traumdenken” erfordert höchste Disziplin. Schneller als man denkt wird man Opfer der eigenen Intelligenz und spricht ein Problem (ausnahmsweise) ehrlich an, dies hat nun auch Bastien Girod merken müssen.
Um “Bastien-Girod-Fan” zu werden, darf man auf keinen Fall weiterlesen, mag man aber gute Politsatire, würde ich es trotzdem empfehlen, denn die Lösungsansätze sind originell:
- “Der Boden soll Wohngenossenschaften und gemeinnützigen Stiftungen zur Verfügung gestellt werden, und es sind Eigentumswohnungen zu fördern, um ein Explodieren der Wohnkosten durch Spekulation zu verhindern.”
- “Wenn sich weniger neue Unternehmen ansiedeln, entstehen weniger neue Arbeitsplätze.”
- “Die Schweiz sollte sich deshalb für einen finanziellen Ausgleich innerhalb der EU einsetzen, der die Migrationsbewegungen etwas ausgleicht. Dies ist auch im Interesse der EU und mit der EU zu koordinieren.”
(Alles Originalpassagen aus dem Papier von Bastien Girod)
Viele Wege führen nach Rom (oder in diesem Falle zurück ins Ausland), dieser Weg jedoch führt nur zu einem Resultat: Der Angleich der Schweiz an die “normalen” Staaten, welche längst im Sumpf der Migration und staatlichen Überschuldung angekommen sind.

