Auf dem Buckel der Arbeiter…
Gewerkschaften und Sozialdemokraten schliessen die Augen vor der Realität und haben Erfolg damit. Erfolg auf Kosten der Arbeiter und mit der Unterstützung der einkommensschwachen Bevölkerung. Dass es sich damit gut leben lässt beweisen Rechsteiner, Levrat und Co. tagtäglich.

Der rote Schein trügt! | Rechsteiner, Levrat und Wermuth (Montage MZ)
- Als wahrer Held und Kämpfer gegen die „Abzocker“ stellte sich Rechsteiner während einer Demonstration vor dem UBS-Gebäude am Paradeplatz vor die Menge, heizte die Stimmung mit Sprechgesängen auf und gab den Demonstranten das Gefühl, einer von ihnen zu sein.
- Cédric Wermuth, Präsident der Jungsozialisten, engagierte Parteikollegen um die Treppe vor der UBS zu blockieren und während diese seinem Aufruf folgten, gab er diversen Medienschaffenden Interviews und nutzte die Gelegenheit zur Selbstprofilierung geschickt.
- Christian Levrat, Präsident der Sozialdemokraten, liess sich am vergangenen Sonntag in der UNIA-Zentrale feiern um danach dem Fernsehen diverse Interviews zu geben und sich als „Mann der Arbeiterschaft“ zu präsentieren.
Geht es der intellektuellen Elite der Gewerkschaften und Sozialdemokraten effektiv um die Sache? Wollen die gut verdienenden Professoren, Politiker und Chefbeamten der Arbeiterschaft helfen?
Oder ist es nicht doch ausgeklügelte Selbstprofilierung auf dem Buckel schlecht verdienender Bürgerinnen und Bürger welche mit ihren Beiträgen die millionenschweren Kampagnen der Gewerkschaften finanzieren? Kampagnen bei welchen gar nach der Abstimmung Inserate geschalten werden (wie heute in diverse Zeitungen zu sehen war)?
Denn mit einfacher Arbeiterschaft, tiefen Gehältern und harter Arbeit haben Rechsteiner, Levrat und Co. als gut verdienende „Profipolitiker“ nichts gemeinsam.

