Den Ast absägen, auf dem man sitzt…
Eine alternative Gruppierung besetzt das ehemalige Fixerstübli “Geissmättli” und demonstriert dabei, wie man sich die Ziele gleich selbst vermasseln kann!
Dass man mit illegalen Mitteln einiges erreich kann, zeigen die unzähligen Hausbesetzungen der vergangenen Jahre. Dass jedoch diese Erfolge grossmehrheitlich zum “Bumerang” werden, beweisen die ausbleibenden (langfristigen) Erfolge. Nun besetzt eine weitere Gruppierung (dieses Mal) den ehemaligen Fixerraum im “Geissmättli”, welcher noch im kommenden Sommer zum Restaurant rückgebildet wird (die erfolglose Ära des Fixerraums und den damit verbundenen Umbau auf Kosten des Steuerzahlers, habe ich bereits in früheren Texten zum Thema gemacht). Die Tatsache, dass sich trotz des hohen Preises ein Mieter finden liess, ist zugleich einzige Erfolgsmeldung der “Akte Geissmättli”.
Wieso greifen immer wieder alternative Kreise zu illegalen Methoden, um auf sich aufmerksam zu machen?
Weil effektiver Aufwand und politische Bemühungen anstrengend sind, Wissen und Willen voraussetzen und um erfolgreich zu sein eigene Mittel aufgebracht werden müssen. Sämtliche Punkte scheuen alternative Kreise offensichtlich wie der Teufel das Weihwasser, denn sie sind mit Arbeit verbunden.
So wird auch diese Aktion mit Anzeigen und zugleich Kosten für den Steuerzahler enden und ein Dialog mit der Stadt, welcher für das Erreichen der Ziele unerlässlich ist, in weite Ferne rücken…
…die alternativen, kulturschaffenden Bewegungen sägen weiter an ihrem onehin schon dünnen Ast!

