Dramatisieren geht über studieren? Überlegungen zum kommenden Rauchverbot…
Selten hat sich eine derart grosse Zahl von Schweizerinnen und Schweizern auf den 1. Mai gefreut. Nebst den Feiern und Demonstrationen der Linken, tritt dieses Jahr das schweizweite Rauchverbot in Kraft, welches vor allem Gaststätten, Restaurants, Bars und Clubs betrifft.
Aus liberalen Überlegungen ist das Rauchverbot ein absoluter Affront, denn er schränkt die wirtschaftliche Tätigkeit der Betroffenen einschneidend ein und hebelt jegliche Eigenverantwortung kurzerhand aus. Eine absolut problematische Entwicklung. Jedoch ist es Tatsache, dass eine grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizern ein solches Verbot wünscht. Nur so kann erklärt werden, dass in sämtlichen Kantonen die das Rauchverbot bereits haben, das Ergebnis relativ klar war. Den Kanton Nidwalden ausgenommen!
- Ist es sinnvoll, sich mit Händen und Füssen dagegen zu wehren?
- Wäre es nicht besser, flexibel zu sein und im Verbot eine Chance zu sehen?
Dass die Zahl der Verbot-Befürworter grösser ist als jene der Gegner ist absolut offensichtlich. Demzufolge gilt es nun, innovativ zu sein (die Schweiz ist übrigens eines der innovativsten Länder der Welt), Ideen zu entwickeln und sich so der neuen Situation anzupassen. Gegenreaktionen und die Suche nach geeigneten Gesetzeslücken scheinen mir dabei der falsche Weg zu sein. Der Wille der grossen Masse nach einem Verbot überwiegt.
Und doch bleibt die Tatsache, dass wir ab dem 1. Mai einen weiteren Wirtschaftsregulator in Kraft setzen, welcher die einzelnen Unternehmen mit staatlichen Massnahmen einschränkt… Diese Überlegung ist nicht ausser Acht zu lassen!


Falsch! Das Rauchverbot verstösst gegen die in der Verfassung festgeschriebenen Freiheitsrechten und gegen die Menschenrechte – Es ist deshalb ungültig. Sich dagegen zu Wehren ist die Pflicht eines jeden Schweizer Bürgers.
Sie begrüssen den unnötigen Freiheitsverlust, kritisierten aber das notwendige Minarettverbot. Zum Glück sterbt ihr linken FDP-Fritzen langsam aus.