Burka-Verbot ist fehl am Platz!

Arbeitslosenversicherung, Abzocker-Initiative, Boni-Debatte und Burka-Verbot? Die Bestrebungen des Aargauer Kantonsparlamentes sind mehr als problematisch und zielen auf weitere, absolut unverhältnismässige, staatliche Verbote ab. Die beschränkten Ressourcen werden für Themen ohne jegliche Aktualität verwendet, man konzentriert sich auf die einfachen Themen.

  • Es ist nicht Sache des Staates, Kleidervorschriften zu erlassen.
  • Die Burka ist in der Schweiz nicht annähernd ein Problem.
  • Im öffentlichen Leben und im Kontakt mit Behörden braucht es kein Verbot.

In der Aufruhr einer Schafherde und mit der Motivation der “Belgischen Errungenschaften” macht der Aargauer Kantonsrat von sich reden. Die Bestrebungen nach einem Burka-Verbot haben nationale Grösse erreicht, die Diskussionen sind gestartet. Ich bin kein Islamexperte und war (und bin nach wie vor) Gegner des Minarett-Verbots doch ich denke liberal und erachte staatliche Kleidervorschriften als einen absoluten Affront gegenüber dem liberalen Rechtsstaat.

Um die Diskussionen nicht unnötig zu vervielfachen, bleibt der erste Beitrag zur “Burka” als kurzes Statement stehen…

Comments
One Response to “Burka-Verbot ist fehl am Platz!”
  1. Ein Burka-Verbot macht Sinn, denn es geht nicht einfach um Kleidervorschriften. Hinter der Burka steckt eine frauenfeindliche, menschenverachtende patriarchale Besitzanspruchshaltung. Laisser-faire ist hier fehl am Platz. Auf dem Spiel stehen die Grundwerte unserer liberalen Gesellschaft. Diese Grundwerte sind: Demokratie, Gleichstellung zwischen Mann und Frau und Menschenrechte.

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