Da sehe ich Rot…
Wir haben eine Woche voller Verbote hinter uns. Eine gefährliche und fragwürdige Tendenz insbesondere deshalb, weil sie alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie sind absolut sinnlos…
- Verbot von Kaugummizigaretten (http://krz.ch/v03G)
- “Wörterverbot” in der Stadt Bern (http://krz.ch/v0z1)
- WM-Verbot in Gartenrestaurants der Stadt Zürich (http://krz.ch/v03K)
- Verbot von Pokerturnieren (http://krz.ch/v035)
Würde man die kommunalen und kantonalen Verbotsdiskussionen einbeziehen, liesse sich die Liste zweifelsohne ins Unendliche verlängern…
Während die Verbote von Kaugummizigaretten und Pokerturnieren immerhin (schwach) argumentiert wurden und das WM-Verbot in Zürcher Gartenrestaurants bereits wieder Geschichte ist, erlebten die “antiliberalen Verbotsfanatiker” mit dem “Wörterverbot” in der Stadt Bern ein veritabler “Verbots-Orgasmus”…
- «Mutter/Vater» wird zu «der Elternteil» oder «das Elter»
- Die «Mannschaft» ist das «Team»
- Das «Patientenzimmer» wird zum «Wartezimmer»
- Das «Lehrerzimmer» heisst neu «Pausenzimmer»
- Aus «Fussgängerstreifen» mach «Zebrastreifen»
Diese Änderungen werden von Corina Casanova (Bundeskanzlerin, CVP) als “sachgerechte, klare bürgerfreundliche Sprache der Bundesbehörden – und geschlechtergerechte Formulierungen” bezeichnet!
Bundesrat Burkhalter bringt es auf den Punkt, denn weitere Zeilen erübrigen sich: “Was ich will ist ein freies Land!”
- Wollen wir das nicht alle auch?
- Bestimmen nicht die Bürger ihre Sprache?
Ist ein Verbot nicht zwingend notwendig, ist es zwingend nicht einzuführen!
Video zum Thema Verbote von SF
