Da sehe ich Rot…

Wir haben eine Woche voller Verbote hinter uns. Eine gefährliche und fragwürdige Tendenz insbesondere deshalb, weil sie alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie sind absolut sinnlos…

Würde man die kommunalen und kantonalen Verbotsdiskussionen einbeziehen, liesse sich die Liste zweifelsohne ins Unendliche verlängern…

Während die Verbote von Kaugummizigaretten und Pokerturnieren immerhin (schwach) argumentiert wurden und das WM-Verbot in Zürcher Gartenrestaurants bereits wieder Geschichte ist, erlebten die “antiliberalen Verbotsfanatiker” mit dem “Wörterverbot” in der Stadt Bern ein veritabler “Verbots-Orgasmus”…

  • «Mutter/Vater» wird zu «der Elternteil» oder «das Elter»
  • Die «Mannschaft» ist das «Team»
  • Das «Patientenzimmer» wird zum «Wartezimmer»
  • Das «Lehrerzimmer» heisst neu «Pausenzimmer»
  • Aus «Fussgängerstreifen» mach «Zebrastreifen»

Diese Änderungen werden von Corina Casanova (Bundeskanzlerin, CVP) als “sachgerechte, klare bürgerfreundliche Sprache der Bundesbehörden – und geschlechtergerechte Formulierungen” bezeichnet!

Bundesrat Burkhalter bringt es auf den Punkt, denn weitere Zeilen erübrigen sich: “Was ich will ist ein freies Land!”

  • Wollen wir das nicht alle auch?
  • Bestimmen nicht die Bürger ihre Sprache?

Ist ein Verbot nicht zwingend notwendig, ist es zwingend nicht einzuführen!


Video zum Thema Verbote von SF


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