Urs W. Studer als Türsteher und Ursula Stämmer an der Billetkasse?

 Update: Am Montag 25. Juli 2011 hat die Stadt Luzern vermeldet, dass die Bunker noch im Sommer 2011 zugemauert würden um damit weitere Partys zu verhindern. Den Artikel dazu lesen Sie hier.

Armeebunker auf der Luzerner Allmend.

In alten Armeebunkern (welche bereits vor Jahren hätten beseitigt werden sollen) findet eine (vermutlich illegale) Technoparty statt mit massiven Lärmbelästigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner. Als die Polizei zur Vernunft mahnt und dieser Mahnung keine Folge geleistet wird, stellt diese die Musikanlage (richtigerweise) ab. Angriffe mit brennenden Holzstücken und Steinen gegen die Polizei sind die Folge. Wo leben wir eigentlich?

Es gibt bereits eine ganze Serie an illegalen Demonstrationen, Hausbesetzungen und Partys, welche in der Stadt Luzern seitens der Behörden quasi-toleriert wurden. Aus polizeitaktischen Gründen nicht eingegriffen, zugunsten der Deeskalation zurückgehalten oder aufgrund schwieriger Beweislage verzichtet sind dann jeweils die Gründe.

  • Ist es nicht an der Zeit, das Recht durchzusetzen?
  • Sollen die Luzerner Steuerzahler illegale Partys finanzieren?

Luzern hat ein breites Angebot an Lokalen, welche sich allesamt selbst finanzieren. Zwei Ausnahmen sind das Treibhaus und der Südpol, welche vom Steuerzahler für ebengenau diese Personen finanziert wurden, welche nach alternativer Kultur geschrien haben. Angenommen haben sie das überrissene Geschenk nicht. Viel lieber schreien sie nach weiterer Unterstützung.

Es ist an der Zeit den Wettbewerb spielen zu lassen. Der Staat ist kein Partyveranstalter, Urs W. Studer kein Türsteher und Ursula Stämmer keine Billetverkäuferin. Wer Party möchte, der soll sich seine Finanzierung suchen und die politische Mehrheit finden.

Manchmal wundere ich mich, dass nicht schon längst die guten Steuerzahler der Stadt die Seebrücke gestürmt haben….

Comments
5 Responses to “Urs W. Studer als Türsteher und Ursula Stämmer an der Billetkasse?”
  1. Peter sagt:

    Ursula Stämmer’s Tochter ist eine regelmässige Teilnehmerin von solchen Anlässen. Somit ist ja klar, wieso hier nicht härter durchgegriffen wird…

    • el roberto sagt:

      und das wissen sie warum?

    • Matt sagt:

      Ehrlich, jetzt ist mir natürlich alles klar. Deswegen wurde nämlich auch plötzlich die Seebrücke gesperrt am Jodler- und Luzernerfest, weil die Tochter der Schwester vom Onkel der Frau Stämmer da ein Fest machen wollte …

      Was für ein vollkommen idiotischer Kommentar ist das denn?

  2. Manu Psyfreak sagt:

    ”Sollen die Luzerner Steuerzahler illegale Partys finanzieren?” NEIN!!!
    Ihr sollt uns LEGAL Party machen lassen!!!!!!!

    Wer diesen Text verfasst hat, sollte sich schämen!!!

    Und übrigens: Es war nicht nur Techno-Party im Bunker an diesem Wochenende!!!
    sondern auch eine ”alternative” Party, welche viiiiel lauter war als die Technoseite!!!
    Von der Seite spricht niemand!! Hauptsache die bösen Technofreaks kriegen ihr Fett ab!?!?!

    Schweinerei

    • Maurus Zeier sagt:

      Vielen Dank für den Kommentar. Es freut mich natürlich, dass der Organisator der Demonstration sich auf LiberalBlog.ch die Zeit nimmt und sich zu Wort meldet! Ich glaube jedoch nicht, dass man sich in einem Land der freien Meinungsäusserung für die eigene Meinung schämen muss. Es ist nicht einfach falsch und verwerflich, wenn man die Taktik (welche nun seit langer Zeit eingeschlagen wurde) hinterfragt. Eine Taktikt der Forderungen ist heikel. Besser wäre eine Taktik der Eigenfinanzierung ;)

      Wieso macht ihr nicht mal eine Diskussion zum Thema Kultur in Luzern? Das wär doch spannend….

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